Grenzen überwinden – UNESCO-Projekttag am Berufskolleg Uerdingen

Wie können wir Grenzen überwinden – zwischen Menschen, Kulturen, Religionen oder Nationen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Uerdingen beim diesjährigen UNESCO-Projekttag.

Alle zwei Jahre ruft das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen rund um den 26. April, den Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, zu einem gemeinsamen Projekttag auf. Das historische Ereignis macht bis heute deutlich, dass die Folgen menschlichen Handelns nicht an Landesgrenzen enden und globale Herausforderungen nur gemeinsam bewältigt werden können.

Unter dem diesjährigen Motto „Grenzen überwinden“ beteiligte sich auch das Berufskolleg Uerdingen an diesem bundesweiten Aktionstag. In zahlreichen Projekten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichsten Formen von Grenzen auseinander – zwischen Kulturen, Religionen und Nationen, aber auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Mensch und Umwelt oder Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Dabei wurde deutlich: Grenzen können trennen, sie können aber auch überwunden werden – durch Dialog, Wissen, Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt.

Die Bandbreite der Projekte war dabei ebenso vielfältig wie das Motto selbst. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich beispielsweise mit UNESCO-Welterbestätten, dem Dialog der Weltreligionen, historischen und gesellschaftlichen Fragestellungen rund um den Nationalsozialismus sowie mit nachhaltigem Konsum auseinander. Weitere Gruppen erforschten die Folgen des Rauchens für Gesundheit und Umwelt, entwickelten Konzepte für nachhaltige Digitalisierung und Green IT oder beschäftigten sich mit Barrierefreiheit, Ressourcenschonung und Krisenvorsorge. Allen Projekten gemeinsam war das Ziel, Grenzen zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten sowie ausführliche Dokumentationen finden Sie hier im Menüpunkt „UNESCO“ auf unserer Homepage.

 

Das Bild ist übrigens durch eine Drohne am Morgen des Projekttags entstanden.