Schweigeminute für japanische Opfer

Von Nordrhein-Westfalen soll ein Zeichen der Verbundenheit mit Japan ausgehen. Deshalb ruft die Landesregierung Nordrhein-Westfalen [..] für Freitag, den 18. März 2011, um 9.30 Uhr zu einer Schweigeminute auf.

Am vergangenen Freitag, 11. März 2011, verfestigte sich etwa um diese Zeit das Bild über das Ausmaß des Erdbebens und der Flutwelle und traten Meldungen über Brände in Atomkraftwerken als dritte Dimension der Katastrophe hinzu.

[..]

Die Schweigeminute kann für die von so unermesslichem Leid betroffenen Menschen ein Zeichen unserer Trauer, unseres Mitgefühls und unserer Anteilnahme sein. Zugleich ermöglicht die Schweigminute einen Moment des Innehaltens und Verarbeitens. Die Ereignisse in Japan sind bestürzend und lassen große Sorgen und auch Ängste aufkommen. Sie erzeugen Mitgefühl für das unsägliche Leid, das über die Menschen im Nordosten Japan hereingebrochen ist und hereinbricht.

Unser besonderes Mitgefühl gilt den vielen in unserem Lande lebenden Japanerinnen und Japaner mit ihren Familien. Sie sorgen sich um ihre Angehörigen, Freunde, Bekannte und um die Zukunft ihres Landes. Wo möglich und gewünscht, bieten wir Ihnen die erwünschte Unterstützung an.

Auch die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer sind mit dieser großen Katastrophe und mit den noch völlig unberechenbaren Auswirkungen der zerstörten Atomkraftwerken in Fukushima konfrontiert.

Auszüge aus dem Anschreiben von Ministerin für Schule und Weiterbildung Sylvia Löhrmann an die Schulen in NRW