3 Schülerinnen und Schüler aus den Leistungskursen BIO und Chemie der TG01 hatten sich Ende November bei "Jugend forscht" angemeldet. Jetzt mussten sie ihre Wettbewerbsbeiträge ausformulieren und einreichen.
Seit den Herbstferien führten die beiden Gruppen im Labor des BKU praktisch und eigenständig (im Fach Umwelttechnik als Projektarbeit und auch außerhalb ihrer Unterrichtszeit) die notwendigen Versuche und Analysen durch.
In den Experimental-Projektarbeiten beschäftigten sich Florian Eulitzer und Hennes Siepmann damit, ob der Gehalt an Natriumchlorid (also Kochsalz) im Rhein durch diie Abwässer des chemparks in Uerdingen messbar erhöht wird. Denn im Chempark werden pro Tag weit über 1000 Tonnen Salz verarbeitet - in den Produkten des chemparks ist aber nur selten noch Chlor enthalten. Wo bleibt es also? Die Gruppe konnte durch konduktometrische Analysen zwar nachweisen, dass der Salzgehalt im Rhein hinter dem Klärwerk steigt, sich aber schnell im Rhein verdünnt und selbst der Grenzwert für Salz im Trinkwasser nicht überstiegen wird.
Simon Heyer beschäftigte sich mit der Aktivierungsenergie bei chemischen Reaktionen. Zwar kann man durch Tempereaturmessungen erfassen, ob bei einer Reaktion Energie frei wird oder dauerhaft zugeführt werden müss - aber die Ermittlung der Energie zum Starten einer Reaktion bleibt fast immer im Dunkeln. Am Beispiel einer organischen Reaktion (Hydrolyse von Butylchlorid) konnte der angehende Abiturient ein Verfahren anwenden, mit dem die Ermittlung gelang.
Am Dienstag, den 28. Februar findet dann der Regionalwettbewerb "jugend forscht" am Niederrhein im Krefelder Seidenweberhaus statt - Leitwort 2023: "Mach Ideen groß!"
Hier ein Video vom Wettbewerb 2015 in Krefeld.
Das Technische Gymnasium ermöglicht schon seit einigen Jahren seinen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an dem bekannten bundesweiten Wettbewerb "Jugend forscht", um so Jugendliche und junge Erwachsene zu fördern, die besonders an Naturwissenschaft und Technik interessiert sind. In den vergangenen 12 Jahren konnten Teilnehmer/innen des BKU einige Preise gewinnen - den diesjährigen Forschern/innen also: "Viel Erfolg" auch für 2023!
