Eine besondere Gelegenheit bot sich den Schülern Alexander Kühnen, Henrik Werner, Marcel Koblitzek und Oliver Rode aus dem Biologie-Leistungskurs der TG61 des Technischen Gymnasiums:
Sie wurden in die professionellen Analytik-Labors des Chemieparks Leverkusen eingeladen, um dort die Frage ihres Projektes beim Bundesumweltwettbewerb zu klären: Sie hatten Bohnen auf schwermetallhaltigem Boden angebaut und wollten wissen, ob die Bohnenpflanzen die Schwermetalle aufnehmen und so dem Boden entziehen - ihn also dadurch entgiften. Eine analytische Herausforderung, die man an der Schule nicht klären kann.
So nahmen sie Kontakt auf zu dem Labor der Firma CURRENTA im Chemiepark Leverkusen, wo auch der Vater eines Projektteilnehmers arbeitet. Am 10. März dann konnten sie die aufwendigen Untersuchungen in Leverkusen machen (lassen),wobei hochkomplizierte Methoden zum Einsatz kamen, zB. die Atomemissionsspektroskopie.
UND: Es konnte nachgewiesen werden, dass die untersuchten Bohnen die Schwermetalle in wesentlichem Umfang aufgenommen hatten (im Unterschied zu denen einer Vergleichsprobe auf normalen Böden, was bewies, dass Bohnen normalerweise kein Schwermetall enthalten).
So sagte Alexander nach dem Tag: "Ein tolles Erlebnis und ein tolles Ergebnis. Vielleicht kann man das weiterentwickeln zu einer Möglichkeit, Altlasten mit Pflanzen zu entgiften." Über das erfolgreiche Projekt freute sich auch Nicola Wittmer, die Betreuerin und LK-Lehrerin Biologie.
Das Ergebnis haben die 4 in ihren Wettbewerbsbeitrag eingearbeitet. Mal sehen, wie das jetzt die Juroren einschätzen.
Siehe auch:
<link http: www.chempark.de de aktuell items _blank>Artikel bei chempark.de