Wie würden die EU-Staaten angesichts der aktuellen Migrationsströme untereinander verhandeln?
Das haben Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs des technischen Gymnasiums versucht mit Hilfe eines mehrtägigen EU-Planspiels in Bad Kissingen nachzuvollziehen.
Zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus dem rumänischen Siebenbürgen wurde in gemischten deutsch-rumänischen Schülerteams gearbeitet. Sie nahmen in der Rolle von Vertretern ausgewählter EU-Mitgliedsstaaten an Verhandlungen teil und versuchten, diese mit Hilfe von Zusatzinformationen so authentisch wie möglich darzustellen.
Nach mehrtägigen Sitzungen und Diskussionen erkannten die Schülerinnen und Schüler die Komplexität in einer solchen Entscheidungsfindung und von welchen Faktoren eine Lösung abhängig sein kann.
Das als Vertreter eines Mitgliedsstaates erlebte oft schwierige Verhandeln war genau das Ziel dieses Planspiels.
Die hervorragenden Deutschkenntnisse der rumänischen Teilnehmer sorgten dafür, dass man sich problemlos in den Gruppen verständigen, arbeiten und Freundschaft schließen konnte.
Letzteres dauerte auch über das Planspiel hinaus, sodass man sich auch „außerhalb des Spielfelds“ sehr gut verstand.
Am letzten Tag führte eine Exkursion mit Führung die Schüler nach Weimar und anschließend zur Gedenkstätte Buchenwald.
Die Teilnahme am EU-Planspiel war für die deutschen und die rumänischen Schüler eine interessante Erfahrung, welche ihnen Spaß gemacht hat, und vielleicht besucht man mal die neuen Freunde in Rumänien.
Autoren: Lochthowe, Hädicke