Berufskolleg Uerdingen: Internationaler Projekttag 2016 der UNESCO-Projektschulen

Sieh hin, misch Dich ein! Globale Herausforderungen, Menschenrechte, Demokratie und Toleranz“ – Authentische Informationen und Hintergründe aus erster Hand zur Situation der Flüchtlinge

Das Berufskolleg Uerdingen veranstaltete am 26.04.2016 erstmalig  den Internationalen UNESCO-Projekttag. Im Rahmen der Mitgliedschaft des UNESCO-Netzwerks wird dieser Projekttag nun alle zwei Jahre an unserer Schule stattfinden.

Über 350 SchülerInnen des Technischen Gymnasiums und der Höheren Technikschule absolvierten unterschiedliche Lernstationen zur  aktuell-akuten internationalen Flüchtlingssituation .  Die Stationen wurden angeleitet von Lehrkräften  des BKU sowie von  Referenten von Misereor, dem Deutschen Roten Kreuz, der katholischen Seelsorge und  dem kommunalen Integrationszentrum der Stadt Krefeld. Auch die Schülervertretung engagierte sich mit dem deutschlandweiten Schulprojekt „Schule ohne Rassismus“.

Insgesamt erwarben die SchülerInnen des BKU einen umfassenden Blick auf Fluchtursachen und die momentane Bevölkerungslage in Syrien und Palästina. Neugierig und oft sehr betroffen folgten die Jugendlichen den Vorträgen. Die Möglichkeit, kritische Rück- wie auch Verständnisfragen an die Referenten zu stellen, wurde von den SchülerInnen gut genutzt. Offenbar besteht viel mehr Informationsbedarf bei Jugendlichen als allgemein bekannt und trotz der vielen Bilder  und Berichte in den bewegten Medien. „ Wir  verstehen nun erst richtig und besser die Situation der Menschen auf der Flucht und die unterschiedlichen Beweggründe, weshalb jemand seine Heimat verlässt „  sagen BKU- Schüler. Auch die Wichtigkeit des eigenen politischen Engagements hier in Deutschland und selber „ einfach nur wählen zu gehen“ hier  in Krefeld  habe man sich verdeutlicht und „dass es eigentlich kein großer Umstand wäre, jemandem wenigstens etwas Hilfe zukommen zu lassen“. Wie das konkret passieren kann, dass haben sich die BKU-Schüler für die nächsten Wochen vorgenommen und:  „ auch um unsere Flüchtlinge hier am BKU können wir uns noch mehr kümmern als bisher schon“.