vom 30. August bis zum 7. September fuhren die Schüler/innen aus der TG31, TG32, TG33 und TG34 in 2 Gruppen in die Bildungsstätte Heiligenhof in Nordbayern.
Die Fahrten wurden begleitet von den Kollegen/innen Nora Barth, Beate Kellerhoff, Anke Kurth und dem Bildungsgangleiter Sven Mundry.
Hier ein Erfahrungsbericht aus Schülerperspektive von Lena Browers, TG31:
Im Rahmen eines dreitägigen Seminares fuhren die Klassen TG31 und TG32 vom 30.08.2015 bis zum 03.09.2015 zum Heiligenhof in Bad Kissingen. Dort trafen wir auf eine Gruppe rumänischer Schülerinnen und Schüler der Schule Samuel von Brukenthal; diese sprachen sehr gut Deutsch, da sie auf Deutsch unterrichtet werden.
Aufgeteilt in zwei Gruppen spielten wir jeweils ein Planspiel zum Thema Europäische Union. Das erste Planspiel thematisierte die Algerienkrise, dort wurde diskutiert, wie man durch zivile und militärische Hilfe die oben genannte Krise bewältigen könnte. Integration und Migration wurden in der zweiten Gruppe debattiert. Es galt die Frage zu beantworten, ob und wie Migranten in der EU aufgenommen werden sollen. Durch diese Spiele wurde uns verdeutlicht, wie die Europäische Union funktioniert und wo die Schwierigkeiten in dieser Gemeinschaft liegen.
Am dritten Tag besuchten wir das Konzentrationslager Buchenwald, dort wurde uns die Tragik der Geschehnisse während der Zeit des Nationalsozialismus sowie der Nachkriegszeit, als es als Internierungslager genutzt wurde, bewusst gemacht. Das KZ wird auch das Schweigelager genannt, da es in der direkten Nähe zu Weimar liegt, welches wir im Anschluss besuchten, um etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, standen Goethe und Schiller dabei im Mittelpunkt.
Der Seminarort bot eine Vielzahl von Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wie beispielsweise ein Basketball- sowie Fußballfeld. Des Weiteren gab eine nahe gelegene Therme, die besucht werden konnte.
Aufgrund der abendlichen Freizeitgestaltung sowie der Zusammenarbeit im Seminar gelang es uns, die rumänische Kultur ein Stück weit kennen zu lernen. Der Höhepunkt war der letzte gemeinsame Abend, an dem traditionelle sächsische Tänze vorgeführt wurden, welche im Folgenden teilweise gemeinsam getanzt wurden.
Abschließend kann gesagt werden, dass es eine sehr schöne Zeit war, in der wir als Gruppe zusammengewachsen sind und wir viele neue Freunde gefunden haben.
Informationen von Christian an der Brügge, Jaqueline Diepers, Johanna Hauser, Alexandra Landwehrmann, Lena Brouwers und Philipp Grohmann