Das lebenswichtige Vitamin C steckt in vielen Früchten. Man denke nur an die Citrusfrüchte, Hagebutte oder Kiwi. Am Beispiel des Grapefruitsaftes lernten die 28 Schülerinnen und Schüler verschiedene Methoden zur Bestimmung des Gehaltes an Vitamin C kennen und deren Aussagekraft kritisch zu beurteilen. Unterscheidet sich der Vitamin C-Gehalt im Saft aus der Flasche von dem des frisch gepressten Saftes aus der Frucht?
Basierend auf einem sensorischen Test wurde mit Hilfe qualitativer Nachweisreaktionen untersucht, ob Vitamin C in den Proben enthalten ist. Die halbquantitative Untersuchung mit Teststäbchen lieferte aber nur einen ersten Anhaltspunkt für qualitative Aussagen. Diese wurden konkretisiert durch verschiedene quantitative Experimente (Titrationen und enzymatisch-photometrische Bestimmungen). Abschließend wurden die Ergebnisse der verschiedenen Verfahren miteinander verglichen und die Genauigkeit bewertet.
Von den Schülerinnen und Schülern wurde das Projekt im Schülerlabor sehr positiv bewertet, weil es möglich war, in Partnerarbeit über eine längere Zeit in großer Eigenständigkeit eine Versuchsreihe mir erheblichem experimentellem und apparativem Aufwand durchzuführen.
Der Tag fand statt im Rahmen der regelmäßigen Kontaktarbeit des Technischen Gymnasiums zu den Universitäten und Firmen der Umgebung. Zudem soll dadurch die Berufsorientierung gefördert werden.
Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von Stefan Cloerkes und Michael Schlomberg, den Fachlehrern der Chemie-LK´s.
Geleitet wurde das Projekt von angehenden Lehrern und Lehrerinnen der UNI Bochum.