Niersverband fördert "jugend forscht" am BKU mit 500 Euro

Chemie-Projekt zur Untersuchung der Wasserqualität der Niers

"Wie wird die Wasserqualität der Niers durch den Zufluss aus einem Klärwerk verändert?"

Dieser Fragestellung widmet sich zurzeit eine Schülergruppe aus einem der Chemie-Leistungskurse der Stufe 12 des Technischen Gymnasiums. Die Schüler entschieden sich, im Rahmen einer "jugend-forscht"-Arbeit verschiedene Inhaltsstoffe des Nierswassers vor und hinter dem Zulauf aus dem Klärwerk in Grefrath genauer zu untersuchen - und dies regelmäßig in einem Zeitintervall von April bis Oktober. Dabei sind der Nitratwert oder der Phosphatwert im Blick, aber auch die Wasserhärte oder der Säuregehalt.

Schnell stellte sich heraus, dass das Nierswasser in Abhängigkeit vom Wetter (Regen) die Messstellen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit passierte. Wie wirkt sich die Fließgeschwindigkeit auf die Wasserqualität aus?

Mit einem vom Niersverband finanzierten Sensor konnten die Schüler diese Frage genauer messtechnisch unter die Lupe nehmen. Auch ein Sensor für den Sauerstoffgehalt im Wasser konnte mit der Unterstützung des Niersverbandes angeschafft werden. 

Der betreuende Chemie-Fachlehrer Cloerkes kam auf die Idee, den Niersverband um Unterstützung zu bitten zur Finanzierung der fehlenden Sensoren. Dieser Bitte kam man dort gerne nach. Nun ist man aber beim Niersverband auch gespannt auf die Ergebnisse der Forschergruppe, die diese im Rahmen ihrer Wettbewerbsbeteiligung in einer schriftlichen Hausarbeit zusammenstellen muss.

Ob die Projektidee mit der  konkreten Umsetzung auch die Jury überzeugt, wird sich dann im Februar zeigen, wenn im <link http: www.unternehmerschaft-niederrhein.de bildung jugend-forscht was-ist-jugend-forscht _blank>Regionalwettbewerb "jugend-forscht" am Niederrhein etwa 250 Gruppen Ihre Ergebnisse im Seidenweberhaus in Krefeld präsentieren.

Auf jeden Fall:  DANKE an den Niersverband!

<link http: www.niersverband.de _blank>www.niersverband.de