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Krefelder Wasser: Ein Härtefall

Kurs Umwelttechnik des Technischen Gymnasiums besuchte Wasserwerk in Linn

Aufmerksame Zuhörer/innen beim Rundgang durch das Wasserwerk in Linn

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Schon seit Wochen befassen sich die Schüler/innen der TG71 im Fach Umwelttechnik mit dem Thema Wasser und Wasseranalyse. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Wasserhärte. Welche Auswirkungen hat die Wasserhärte? Welchen Wert hat das Krefelder Wasser? Wie kommt die Härte in das Grundwasser?

Da lag es nahe, in diesem Zusammenhang sich mal ein Wasserwerk und die Wasseraufbereitung vor Ort anzusehen.

Am  01.04. besichtigten dann die Schüler/innen mit Herrn Cloerkes das nur wenige Kilometer vom BKU entfernte Wasserwerk in Linn.

Frau Trägner von der NGN, der Netzgesellschaft Niederrhein, erklärte zunächst den Aufbau und die Aufgaben eines Wasserwerkes und  führte anschließend durch die Anlage, erläuterte dabei die einzelnen Verfahrensschritte und machte die Größenordnungen erlebbar, mit denen Trinkwasser in Krefeld hergestellt wird: pro Tag 36000000 Liter! Sie ging dabei auch auf die Wasserqualität und die Analysen zur Qualitätssicherung ein

Schwerpunkt war dabei die Vorstellung der Enthärtungsanlage. Denn das Krefelder Grundwasser wird im Wasserwerk in großen Mengen enthärtet und so auf den Härtegrad 13 eingestellt. Das spart in den Haushalten Waschmittel und verhindert das Verkalken von Kaffeemaschinen, Waschmaschin, den Niederrheinen, Rohrleitungen etc. Pro Woche fallen dabei 50 Tonen Kalk an, die dem Wasser entzogen werden.

Besonders beeindruckt waren die Schüler/innen von der Größe der Anlage. „Das sieht hier schon aus wie in einer Fabrik und hat ganz andere Dimensionen als bei uns im Labor in der Schule“, so ein Schüler. 
Ab sofort wollen alle mit dem Rohstoff Trinkwasser bewusster umgehen.