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Vitamin C und Glyphosat im Fokus

BKU beim Regionalwettbewerb "jugend forscht" mit zwei Gruppen aus dem TG (Chemie + Biologie) dabei

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Anna Busch (TG71) und  Alex Fabeck (TG61) beschäftigten sich mit Alternativen zu Glyphosat

Luke Kaufmann, Tim Martin Drescher-Manaa und Alexander Lider aus der TG71 befassten sich mit Vitamin C.

Mit zwei Beiträgen war das BKU beim diesjähringen Regionalwettbewerb von jugend forscht am 12. März im Seidenweberhaus in Krefeld vertreten.

Luke Kaufmann, Tim Martin Drescher-Manaa und Alexander Lider aus der TG71 des Technischen Gymnasiums befassten sich im Fachgebiet Chemie des Wettbewerbs mit der Frage, ob und wie viel Vitamin C beim Kochen von Hagebuttentee verloren geht. Da Vitamin C eine Säure ist (Ascorbinsäure), konnten sie mit Neutralisationstitrationen die Frage angehen. Genauer wurde es mit REDOX-Analysen. Sie fanden heraus, dass es keine wesentlichen Verluste gibt und die optimale Temperatur 80°C beträgt bei 6 Minuten Ziehzeit.

Anna Busch (TG71) und  Alex Fabeck (TG61) beschäftigeten sich im Fachgebiet Biologie mit Alternativen zu Glyphosat bei der Unkrautbekämpfung. Dabei entdeckten sie, dass in glyphosatfreiem Roundup als Wirkstoff 10%ige Essigsäure enthalten ist. Sie vergleichen dann die Wirksamkeit dieses Roudup´s mit "normaler" Essigsäure in Freilandversuchen an verschiedenen Unkäutern und im Labor an Kresse.  Zudem führten sie Versuche zum Essigsäuregehalt durch. Ergebnis:  Mit vergleichsweise preiswertem Essig lassen sich ähnliche Ergebnisse erzielen wie mit dem (wesentlich teureren) Roundup.

289 Jugendliche kämpften mit 150 selbstgewählten Forschungsarbeiten im Rahmen des Regionalwettberwerbs „Jugend forscht“ für Schüler und Auszubildende im linksrheinischen Bereich zwischen Heinsberg und Kleve um den Sieg in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe/Informatik, Technik und Physik.

Zwar konnten sich die beiden Teams nicht für den Landeswettbewerb bei Bayer in Leverkusen qualifizieren, aber die Teilnahme und die experimentelle Erarbeitung der Projekte hat den Teilnehmer/innen doch viel gebracht.

Das BKU ermöglicht besonders interessierten Schüler/innen die Teilnahme an jugend forscht, um so besondere Begabungen im Bereich Naturwissenschaft und Technik zu fördern. So beteiligen sich seit einigen Jahren immer wieder Teams aus dem Technischen Gymnasium.

Übrigens: nicht nur mit Teilnehmern war das TG beim Wettbewerb vertreten: auch viele weitere Schüler/innen aus den Klassen des Bildungsgangs Biologie/Chemie besuchten am Nachmittag das Seidenweberhaus, um sich die Projektarbeiten anzusehen, mit den "Jungforschern" ins Gespräch zu kommen und sich so vielleicht zur eigenen Teilnahme im kommenden Jahr inspirieren zu lassen.

Bericht bei rp-online